SPD Dinklage nominiert Kandidaten für die Kommunalwahl

Die SPD Dinklage hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2026 aufgestellt. Insgesamt treten sieben Personen für den Stadtrat an.

von links: Hildegard Reimer, Markus Blömer, Dr. Thomas Gnosa, Ludger Burhorst, Ingo Wessels, Nico Mallas und Matthias Windhaus. Foto: SG Fotografie

Mit Hildegard Reimer und Nico Mallas kandidieren zwei Bewerber erstmals für den Stadtrat. Gleichzeitig setzt die SPD auf die Erfahrung langjähriger Kommunalpolitiker. Ludger Burhorst und Ingo Wessels gehören derzeit der SPD-Fraktion im Rat an. Auch Matthias Windhaus, Dr. Thomas Gnosa und Markus Blömer verfügen über frühere Ratserfahrung und möchten sich erneut kommunalpolitisch engagieren.

Für den Kreistag kandidieren Matthias Windhaus, Hildegard Reimer und Ingo Wessels.

Nach Angaben des Ortsvereins verbindet die Kandidatenliste kommunalpolitische Erfahrung mit neuen Ideen. Ziel sei es, die zukünftige Entwicklung Dinklages aktiv mitzugestalten und wichtige Entscheidungen für die Stadt konstruktiv zu begleiten.

Schwerpunkte des Wahlprogramms

Das Wahlprogramm der SPD Dinklage konzentriert sich auf mehrere zentrale Themenfelder. Dazu gehören die Förderung von Familien, Kindern und Jugendlichen, die Unterstützung von Schulen, Kultur und Vereinen sowie Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Wohnungsbau und Lebensqualität.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der lokalen Wirtschaft. Die SPD setzt sich für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen vor Ort ein und möchte wirtschaftliche Entwicklung mit Umwelt- und Naturschutz in Einklang bringen. Auch die Belange der Landwirtschaft sollen dabei berücksichtigt werden.

Beim Thema Wohnen spricht sich die SPD für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum aus. Neben neuen Baugebieten werden dabei auch die behutsame Nachverdichtung bestehender Wohngebiete und die Modernisierung älterer Quartiere als wichtige Bausteine gesehen.

Darüber hinaus stehen die Sanierung der kommunalen Infrastruktur sowie die Unterstützung von Jugendlichen im Fokus. Die Partei möchte insbesondere auch Angebote für junge Menschen fördern, die nicht in Vereinen organisiert sind.

Die SPD betont zudem ihre klare Haltung gegen Rechtsextremismus und schließt eine Zusammenarbeit mit rechtsextremen Parteien oder Gruppierungen im zukünftigen Stadtrat aus.

Hinsichtlich der Bürgermeisterwahl hat die SPD bislang keine eigene Kandidatin oder keinen eigenen Kandidaten benannt. Nach Angaben des Ortsvereins werden Gespräche mit möglichen parteiunabhängigen Bewerberinnen und Bewerbern geführt.

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