Zuständig ist dieser Sozialausschuss für alle Angelegenheiten im Bereich Jugend, Familie und Senioren. Beraten werden somit alle Aufgaben der Jugendhilfe vor Ort.

Hier ist der Verein Pro Jugend verlässlicher Partner der Stadt, der weitere Aufgaben wie Schulsozialarbeit, Sprachförderung und Präventionsarbeit übernimmt.

Der Ausschuss beschäftigt sich auch mit der Schaffung und Unterhaltung von Kinderkrippen, –gärten und Horten sowie der (Groß-)Tagespflege.

Unter dem Aspekt des demographischen Wandels werden Angebote durch das SeniorenService-Büro, in der Förderung und bei den Hilfen für Menschen mit Beeinträchtigungen durch den Verein Dinklusiv ergänzt und übernommen.

Auch die Sozialhilfe, Hilfen für Obdachlose sowie Asylbewerberinnen und Asylbewerber gehören zum Aufgabenfeld, ebenso die Förderung von ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement.

Den Vorsitz im Ausschuss für Jugend, Familie und Senioren hat Udo Quaschigroch (SPD) inne, weiteres SPD-Mitglied ist Susanne Witteriede.


SPD stellt Antrag auf Mehrgenerationenpark

Im öffentlichen Leben der Stadt Dinklage gibt es viele Bereiche, die nicht nur für Familien und junge Menschen von Bedeutung sind, sondern auch für unsere Senior*innen. Ihre Anlaufstelle ist das ehrenamtlich geführte Seniorenbüro, aber ihre Belange fließen nicht in die politische Beratung ein. Zwar informiert ein umfassender Flyer (Seniorenwegweiser) über vielfältige Angebote unterschiedlichster Einrichtungen und Beratungsstellen, aber darüber hinaus gibt es im Stadtgebiet keine Möglichkeit der Begegnung untereinander und mit jungen Menschen. In der Stadt leben aber laut jüngstem Datenspiegel 2.980 Menschen, die mindestens 61 Jahre sind.

Hier bietet sich der etwas vernachlässigte Bürgerpark an. Zwar wurden Haushaltsmittel in Höhe von 5.000,- Euro für eine „Konzeptentwicklung Bürgerpark“ bereitgestellt. Dieses Konzept zielt aber darauf ab, im Bürgerpark einen ökologischen Stadtteil wie z.B. in Buitenkans (NL) zu errichten. Natürlich könnte auch in diesem Zusammenhang dort als gemeinsame Aufenthaltsfläche ein kleiner, zentraler Mehrgenerationenpark entstehen, aber die Realisierung dieses Bauprojekts liegt noch in weiter Ferne.

Hierzu sollten dort nicht nur Spielgeräte für Kinder aufgestellt sein, sondern auch Freizeit- und Bewegungsangebote für ältere Menschen in Form von Outdoor-Fitnessgeräten, einer Schachfläche u.a. geschaffen werden. Soziale Kontakte und körperliche Fitness sind bis ins hohe Alter wichtig und das Fitness-Studio kann sich nicht jede/r Rentenempfänger*in leisten, sagt die SPD-Vorsitzende Susanne Witteriede.

Den SPD-Antrag unterstützten auch die anderen Fraktionen, ebenso den Vorschlag, den Bürgerpark in diesem Kontext genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn im Haushalt wurden Mittel in Höhe von 5.000 Euro für eine „Konzeptentwicklung Bürgerpark“ bereitgestellt. Laut Bürgermeister Frank Bittner könne ein „tolles Umfeld“ im Bürgerpark schaffen. Als nächstes beschäftigt sich der Rat mit dem SPD-Antrag und dem Thema.


Antrag der Kindergärten auf vier FSJler-Stellen von der CDU abgelehnt

Die katholische Kirche hat einen Antrag auf Einstellung von vier FSJlern für die Kindergärten St. Theresia, St. Martin, St. Catharina und St. Franziskus gestellt. Mit der Schaffung dieser Stellen sollen junge Menschen die Chance erhalten, einen Einblick in alle Bereiche der Kindergartenarbeit und in die dazugehörenden pädagogischen Berufsfelder der Erzieher, Heilpädagogen oder Sozialpädagogen zu bekommen.
Das FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) bietet eine gute Möglichkeit zum Erwerb und Ausbau wichtiger sozialer Kompetenzen für die berufliche Zukunft. So können junge Menschen bei der Entscheidung, einen sozialen Beruf zu ergreifen, unterstützt werden. Im Weiteren können sie die anspruchsvolle Arbeit besonders in den altersübergreifenden Gruppen in den Bereichen Pflege, Pädagogik und Hauswirtschaft ergänzen und unterstützen.  

Die SPD hält es hinsichtlich der Gleichbehandlung der Kindergärten und des Fachkräftemangels in diesem Berufsfeld für sinnvoll, vier FSJler-Stellen zu finanzieren. Der Antrag der SPD auf Schaffung von vier FSJler-Stellen wurde im Finanzausschuss und Rat von der Mehrheitsfraktion abgelehnt. Es sollen nur zwei Stellen geschaffen werden.


Veröffentlicht am 3. Oktober 2019 von spd100wpadmin

An- und Umbaumaßnahme am Kinderhaus St. Anna

Aufgrund des erheblichen Wachstums der Kindertagesstätte Kinderhaus St. Anna entsprechen sowohl der Pausen-, Besprechungs- und Mitarbeiterraum als auch die Räume für Kindercafé und Küche nicht mehr den Anforderungen.

Dem Antrag auf Förderung der Erweiterung des Kindercafe sowie des Mitarbeiterarbeitsraumes in Höhe von ca. 87 TSD Euro wird seitens der SPD-Fraktion zugestimmt.

Neubau eines Kindergartens

Um dem Bedarf und dem bestehenden Rechtsanspruch der Eltern auf einen Betreuungsplatz erfüllen zu können, ist es erforderlich, eine weitere Kindertagesstätte mit zwei Regelgruppen und zwei Krippengruppen zu errichten.

Unter Berücksichtigung neuer Baugebiete (Pohlkamp und Staggenborg spricht sich die SPD-Fraktion auch für den Standort „In der Wiek“ aus. Die Bau- und Planungskosten betragen rund 2,5 Millionen Euro.


Sozialen Wohnungsbau fördern

Die Frage des sozialen Wohnungsbaus kann aus Sicht der SPD, so auch die Erfahrungen der letzten Jahre, durch private Dritte nicht zufriedenstellend gelöst werden. In Dinklage setzt sich die SPD aktiv für die Schaffung von allgemeinen und sozialen Wohnraum ein.

Sozialen Wohnungsbau fördern

Mit dem Rückzug des Bundes aus der Wohnraumförderung im Rahmen der Föderalismusreform 2006 und der Abschaffung der Privilegien und der Bindungen der Wohnungsgemeinnützigkeit erfolgte in den letzten 20 Jahren ein Bedeutungsverlust des sozialen Wohnungsbaus. Die Aufhebung der Gemeinnützigkeit führte zu einer Privatisierung mit einhergehender Renditemaximierung.

Die Frage des sozialen Wohnungsbaus kann aus Sicht der SPD, so auch die Erfahrungen der letzten Jahre, durch private Dritte nicht zufriedenstellend gelöst werden. Daher ist eine Steuerung und wirtschaftliche Betätigung der Kommunen gerechtfertigt und notwendig. In Dinklage setzt sich die SPD aktiv für die Schaffung von allgemeinen und sozialen Wohnraum ein:

  • Ausweisung neuer Baugebiete unter Berücksichtigung der Schaffung sozialer Wohnraumprojekte in Zusammenarbeit mit einer kreiseigenen Wohnbaugesellschaft (Mietwohnungen) und alternativer Modelle für den Eigenerwerb
  • Möglichkeiten einer nachbarschaftsverträglichen Nachverdichtung in vorhandenen Wohngebieten
  • Attraktivitätssteigerung älterer Wohngebiete durch Quartierskonzepte
  • Möglichkeiten des Wohnens im Außenbereich fördern, die sich durch den Strukturwandel in der Landwirtschaft ergeben (Umnutzung landwirtschaftlicher Gebäude)