Energetische Quartierkonzepte für die Siedlungsbereiche „Zuschlag“ und „Plaggenriehe“

Als Folge des von der SPD beantragten und initiierten städtischen Klimaschutzkonzeptes wird eine Quartierssanierung für bestimmte Siedlungsbereiche in Auftrag gegeben. Aus Sicht der SPD ist ein wesentliches Ziel der energetischen Quartierssanierung, ältere Wohngebiete u.a. für junge Familien attraktiver zu gestalten. Klimaschutz und Wohnentwicklung passen somit zusammen.

Schweger Mühle – Sanierung der Galerie

Für die Sanierung der Galerie der Schweger Mühle waren im Haushalt 2019 Mittel in Höhe von 68 TSD Euro eingeplant. Nachdem die Sanierung der Galerie ein weiteres Mal ausgeschrieben wurde, belaufen sich die Investitionskosten nunmehr auf 108 TSD Euro. Die Kostensteigerung ist auf die vom GUV geforderten Mehrleistungen sowie auf die allgemeine Kostensteigerung zurückzuführen. Zusätzliche Mittel in Höhe von 40 TSD Euro werden zur Verfügung gestellt. Eine Förderung über die Zile-Richtlinie (Gewährung von Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung) wird sich auf 57200 Euro (53 %) belaufen.

Mensa der Oberschule – natürliche Beschattung durch Bäume

Da bei der Planung und dem Bau des Mensagebäudes auf eine Beschattung verzichtet wurde, diese aber im Nachhinein notwendig ist, sollte an der Südseite des Mensagebäudes der Oberschule eine Beschattung in Form eines Sonnensegels bzw. einer Außenmarkise installiert werden. Verschiedenste Fachfirmen sind zum Ergebnis gekommen, dass es aufgrund der Bauart des Gebäudes eine im Kostenrahmen verbleibende Variante für die Anbringung von mechanischen Beschattungsvorrichtungen nicht gibt. Jetzt soll eine natürliche Beschattung durch Bäume vorgenommen werden. Diese Möglichkeit der Beschattung wurde auch bei der Neugestaltung der Pauseninnenhöfe der Grundschule Kardinal-von-Galen gewählt und hat sich bewährt. Hier durfte eine Beschattung aus Gründen des Denkmalschutzes nicht am Gebäude angebracht werden.

Für das geplante Sonnensegel wurden Mittel im Haushalt in Höhe von 20 TSD Euro eingeplant. Bei Realisierung der Beschattung durch Bäume werden diese Mittel eingespart. Die Kosten für die Lieferung und Anpflanzung der Bäume (inkl. Anpassung der Pflasterung und Bodendecker) belaufen sich auf ca. 11 TSD Euro.

Sprachförderung in Schulen

Für die allgemeine Sprachförderung an der Oberschule werden 1000 Euro Eigenmittel der Stadt und für die Maßnahmen im Rahmen der sog. „Niederschwelligen Angebote“ Kofinanzierungsmittel in Höhe von 4.000 Euro bereitgestellt. Auf Antrag des Vereins Pro Jugend Dinklage e.V. werden zusätzliche Mittel in Höhe von 9.500 Euro für weitere außerschulische Sprachfördermaßnahmen zur Verfügung gestellt.

SPD für Flutlicht am Schützenweg und Fortführung der Zusammenarbeit mit dem TVD

Der Antrag des TV Dinklage auf Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von 17500 Euro für die Flutlichtanlage auf Platz 4 am „Schützenweg“ wird angenommen. Der TVD erbringt grundsätzlich viel Eigenleistung bei der Schaffung, Pflege und Wartung der Sportanlagen in Dinklage. Daher die Bereitstellung der beantragten Mittel für die SPD-Fraktion gerechtfertigt. Durch die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Verein können Sportanlagen in dieser Qualität und Quantität in Dinklage vorgehalten werden. Sanierungsbedürftig ist noch das altehrwürdige Jahnstadion.

Die bestehende Vereinbarung mit dem TVD hinsichtlich der Betriebsführung kommunaler Sportstätten (Schulsporthalle, Jahnsporthalle einschl. der 7 Sportplätze) wird ab dem 01.01.2021 für die Dauer von 5 Jahren fortgeführt.

Antrag der Kindergärten auf vier FSJler-Stellen von der CDU abgelehnt

Die katholische Kirche hat einen Antrag auf Einstellung von vier FSJlern für die Kindergärten St. Theresia, St. Martin, St. Catharina und St. Franziskus gestellt.

Die SPD hält es hinsichtlich der Gleichbehandlung der Kindergärten und des Fachkräftemangels in diesem Berufsfeld für sinnvoll, vier FSJler-Stellen zu finanzieren.

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SPD-Antrag erfolgreich: Bürgerbefragung zu Straßenausbaubeiträgen kommt

Kommunen können zur Deckung ihres Aufwandes für die Herstellung, Anschaffung, Verbesserung und Erneuerung ihrer öffentlichen Einrichtungen (wie z.B. Straßen-, Geh- und Radwege, Beleuchtungsanlagen u.a.) Beiträge von den Grundstückseigentümern erheben, müssen es aber nicht zwangsläufig.

Die Sanierung ist wie die Straßenunterhaltung aus Sicht der SPD eine Aufgabe der öffentlichen Hand und sollte auch mit öffentlichen Mitteln finanziert werden.

Jetzt werden auf SPD-Antrag die Bürgerinnen und Bürger zum Thema befragt.

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Bauhof Dinklage: Mitarbeiter und Fahrzeuge nicht im Regen stehen lassen

Die Stadt Dinklage braucht dringend einen neuen Bauhof. Die Räumlichkeiten am Wehrhahn entsprechen seit Jahrzehnten nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben. Jetzt ist ein geeigneter Standort an der Sanderstraße gefunden worden. Einsparungen sollen aus Sicht der SPD-Fraktion sinnvoll und vertretbar sein, nicht aber die Funktionalität beeinträchtigen. Deshalb argumentiert die SPD gegen die Überlegungen aus der Mehrheitsfraktion.

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